2. Barone Gaudi: Eine Sause, die ihresgleichen sucht

Der Veranstaltungskalender im Juni ist dicht gedrängt mit Highlights: Bergrennen Hemberg, Grümpelis und das Openair St.Gallen. Doch zunächst spielte die Musik an der 2. Barone Gaudi in der Wiler Lokremise. Der UHC Black Barons Wil hat mit der Gaudi ein Fest ins Leben gerufen, das sich nicht zu verstecken braucht.

Was für eine Abendstimmung rund um den Wiler Silo.

Die Szenerie war wie gemalt, fast leicht kitschig: Um den Wiler Silo spielten die letzten Sonnenstrahlen des Samstagabends und ihr Licht waberte auch in die Lokremise. Das schöne Naturschauspiel sollte nur ein Vorbote dafür sein, dass ein spezieller Abend im Hause stand.

Zum zweiten Mal führten die Black Barons Wil die Barone Gaudi durch. An diesem Fest sind alle willkommen, die irgendeinen Bezug zum Verein haben. Und tatsächlich folgten gewaltige Scharen dem Aufruf, gemeinsam mit den Baronen einen mehr oder weniger geruhsamen Abend zu verbringen.

Manche reisten aus der Agglomeration Zürich an, andere stammen gar aus dem Nachbarstaat Deutschland. Sie alle wurden Zeugen einer Sause, die in der Region ihresgleichen sucht.

«Es ist einfach geil! Die Location, die Leute: Alles hat gepasst!»

Christof Hodel, Sponsoring-Chef UHC Black Barons Wil

Beerpong, Tischtennis, Darts, Karaoke und natürlich Looping Louie: Es hatte für alle Geschmäcker etwas. Besonders der Tischtennistisch erfreute sich grosser Beliebtheit. Viele fühlten sich wohl in ihre Kindheit zurückversetzt, als sie den Klassiker Rundlauf spielten. Dabei liessen zunächst die Gäste des KTV Wil ihre Muskeln spielen. Sie bauten sich mit ihren zahlreichen «Böhnli» fast schone ein Dynastie auf.

Rico Donatsch vom KTV-Wil überzeugte beim Tischtennis.

Auch bei der Darts-Scheibe war das Niveau ansehnlich. Roger Wipfli und Marco Bienz schafften es, dass zwei Pfeile ineinander steckenblieben. Allerdings blieb der berüchtigte one-hundred-and-eightyyyy-Schrei aus, da niemandem dieses Kunststück gelingen wollte.

Marco Bienz und Roger Wipfli zauberten beim Darts.

Das Beerpong schrieb – wie meistens – unvergessliche Geschichten: Umstrittene Rahmenbälle, epische Abwehraktionen und Trashtalk gehörten zur guten Sitte. Als jedoch unerwartet die Lichter ausgingen und der Titelsong von Titanic erklang, sangen die rivalisierenden Beerpong-Teams geeint und voller Inbrunst. Es war ein absoluter Gänsehautmoment, auch wenn nicht alle die Tonlage perfekt trafen.

Die Urgesteine des Vereins belebten den Abend bis in die späten Stunden. Selbst dann noch, als der Blutwurz-Schnaps zur Neige gegangen war. Sponsoring-Chef Christof Hodel zeigte sich überwältigt vom Anlass:«Es ist einfach geil! Die Location, die Leute: Alles hat gepasst!»

Bildergalerie 2. Barone Gaudi 2019
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