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Street Floorball in Wil: Bereit für Runde 2!

Bald kann bei der Klosterweghalle in Wil wieder Unihockey unter freiem Himmel gespielt werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vom 2. – 30. Mai steht beim Wiler Klosterweg erneut ein Unihockey-Outdoorfeld
  • Verantwortlich dafür sind der UHC Black Barons Wil und der UHT Hot Shots Bronschhofen

OpenAir-Feeling kommt heuer nicht nur im Sittertobel in St.Gallen auf. Für Musik sorgen in Wil aber keine Bands, sondern die Hockeyaner und Hockeyanerinnen, welche ihren Sport während eines Monats (2.-30. Mai) unter freiem Himmel zelebrieren können.

Nach der erfolgreichen Lancierung von Street Floorball im letzten Jahr hat sich Swiss Unihockey dazu entschieden, die Aktion weiterzuführen. Die Black Barons und die Hot Shots Bronschhofen liessen sich nicht zweimal bitten und haben das Outdoorfeld erneut in die Äbtestadt geholt.

Was für eine Kulisse bei der Sportanlage Klosterweg in Wil!

Für den Auf- und Abbau sowie für den Betrieb sind die beiden Vereine verantwortlich, die Stadt Wil stellt den Boden bei der Klosterweghalle zur Verfügung. Tagsüber ist das Feld primär für den Sportunterricht der Schulen angedacht, frühabends steht es der breiten Öffentlichkeit und abends den beiden Vereinen für Trainings zur Verfügung. Zusätzlich kann die Öffentlichkeit das Feld an Mittwochnachmittagen und am Wochenende nutzen. Die Black Barons und die Hot Shots haben einen Nutzungsplan erstellt, der auf den Vereinswebseiten angeschaut werden kann. Zudem planen die Black Barons, ein Plauschturnier inklusive Grillspass an einem Samstag durchzuführen. Sobald das Datum bekannt ist, wird es auf der Webseite des Vereins veröffentlicht.

Völlig frei bei der Spielform

Das Feld kann grundsätzlich bei jeder Witterung genutzt werden, selbst bei nassen Bedingungen sollte der Belag nicht gross rutschig sein. 20 Schläger und 50 Bälle sind beim Feld in einer abschliessbaren Kiste deponiert. Dieses Material steht den Schulen jederzeit zur Verfügung. Die Öffentlichkeit kann das Material benutzen, wenn Vertretende der Vereine anwesend sind, ansonsten muss die Ausrüstung selbst mitgebracht werden. Die Vereine bitten darum, das Material sorgfältig zu behandeln und nichts zu entwenden. Bezüglich der Spielform gibt es keine Vorschriften. Swiss Unihockey empfiehlt Drei-gegen-Drei ohne Torhüter, da die Tore eher klein sind, doch natürlich können die Anwesenden den Spielmodus ganz nach eigenen Vorlieben anpassen.

Die Rückkehr der Königsdisziplin

Die Barone waren im Après-Ski klar die Auffälligsten!

Die Stimmung stand auf der Kippe, als sich die Barone vor der Goldgräberbar in der Lenzerheide versammelten. „Wer Après-Ski- oder Schlagermusik wünscht, wird hinausgeworfen“, hiess es auf einem Schild. Après-Ski ist die Königsdisziplin der Barone und wegen Corona hatten die Wiler 2021 auf ihren traditionellen Skitag verzichten müssen. Umso mehr lechzte die Gruppe nach einer fetzigen Sause nach verrichteter Arbeit auf der Ski- und Schlittelpiste.

Kopf also in den Schnee stecken und früher ins Tal zurückkehren? Pustekuchen! Die Äbtestädter hatten die Goldgräberbar auch ohne Musik von Peter Wackel und Micki Krause in der Tasche: Dank der schwarz-orangen Wintermützen und des hohen Stimmvolumens überzeugte die Truppe sowohl stilistisch als akustisch.

Auf einem Ski gerettet

Auch auf der Piste liessen es die Barone krachen: Roger Wipfli fuhr etwa mit so viel Zug und Druck, dass ihm bei einer Bodenwelle die Bindung des einen Skis aufging. In Bode Miller Manier rettete sich der begnadete Techniker auf einem Ski in Sicherheit. Andere Wiler trotzten nach dem Mittag der aufgeweichten Piste und spulten nochmals viele Kilometer ab, um in einer abgelegenen Bar einen legendären Wanner-Kaffee zu schlürfen. Claudio Furter war mit so viel Elan bei der Sache, dass er im ersten Anlauf glatt an der Bar vorbeirauschte.

Eine abenteuerlustige Gruppe rückte ohne Skier an und versuchte ihr Glück auf der Schlittelpiste. Abgesehen von einem rücksichtslosen Überholmanöver, das beinahe die gute Laune zwischen Tamara Flammer und Rahel Bachmann auf die Probe stellte, gingen die Schlittler nach der Mittagspause erhobenen Hauptes zum Après-Ski über. Ein fauler Skifahrer, der lieber ungenannt bleiben will, gesellte sich dazu.

Und was machte die Fraktion Wöcke, die ob des Schlagermusikverbots besonders konsterniert war? Sie rehabilitierte sich während der Heimreise, als sie in einer gezielten Aktion die Kontrolle über das Audiosystem des Cars erlangte und die Scheiben mit Après-Ski-Musik zum Zittern brachte.

Bildergalerie Skitag 2022

Chlaus und Schmutzli lesen den Baronen die Leviten

Samichlaus und Schmutzli waren bestens darüber informiert, was die Barone im vergangenen Jahr so getrieben haben.

Obwohl sie vor dem geselligen Teil jeweils Schimpf und Schande über sich ergehen lassen müssen, gehört der Chlausabend zu den Highlights im Jahreskalender der Barone. Denn die Atmosphäre in einer warmen abgelegenen Hütte, nach überstandenem Fussmarsch durch die Eiseskälte einer Winternacht, ist natürlich umso heimeliger. Wobei diejenigen, welche die Hütte in einem verwinkelten Hügel Dussnangs tatsächlich per Öv und Fussmarsch anpeilten, schon auf dem Weg mit Fackeln recht einheizten.

Und natürlich hatte der Samichlaus auch lobende Worte in petto, weshalb das anschliessende Raclette noch besser schmeckte. Ruprecht musste nur einmal zur Fitze greifen, was ein rekordverdächtig tiefer Wert ist. Der Name des Übeltäters wird aus Datenschutzgründen nicht genannt.

Die Barone hatten gut lachen.

Sina Wöcke hatte den Anlass mit viel Verve organisiert, weshalb der Chlaus des Lobes voll für sie war. Sina zeigte sich sehr zufrieden mit dem Anlass:

Das Ambiente, das Essen und die Location – einfach alles hat gepasst! Den Mitgliedern war anzumerken, wie sehr sie sich wieder einmal nach einem geselligen Anlass des Vereins gesehnt haben.

Die Geselligkeit kam denn auch nicht zu kurz: Sowohl im Inneren der Hütte als auch draussen rund ums Feuer harrten die Mitglieder lange aus. Auch Chlaus und Schmutzli mischten sich nach ihrem Auftritt in Zivil unter die Anwesenden und standen für ihre Reime Rede und Antwort. Und bestimmt haben sie im Verlauf des Abends bereits die eine oder andere Geschichte aufgeschnappt, die es nächstes Jahr ins goldene Buch schafft.

Impressionen Chlausabend 2021
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15. GV: Präsident feiert sein 10Jähriges

Sportchef Urs Noter (rechts) gratuliert Werner Kobelt zu seinem 10-Jahr-Jubiläum als Präsident.

Das Wichtigste in Kürze

  • An der 15. GV des UHC Black Barons Wil wurde Präsident Werner Kobelt speziell verdankt. Seit 10 Jahren präsidiert er den Verein.
  • Markus Blumer und Sandro Furter treten aus dem Vorstand zurück. Tamara Flammer, Sina Wöcke und Stefan Kobelt rücken in einer Ersatzwahl nach. Der Rest des Vorstands ist noch für ein Jahr gewählt, da der Verein eine zweijährige Amtsperiode für den Vorstand eingeführt hat.
  • Weil die Mitglieder wegen Corona auf viel verzichten mussten, wird der Mitgliederbeitrag für die Saison 2021/22 einmalig reduziert. Ausserdem erhalten sämtliche Mitglieder einen neuen Trainer auf Kosten des Vereins.

Die 15. GV des UHC Black Barons Wil stand vor allem im Zeichen des 10-Jahr-Jubiläums von Präsident Werner Kobelt. Das Vereinsoberhaupt bedankte sich in seiner Ansprache bei den übrigen Vorstandsmitgliedern: «Ich muss eigentlich nur die Sitzungen leiten. Den Rest machen die anderen und sie machen ihre Arbeit sehr gut.» Für seine Verdienste erhielt der Präsident einen Gutschein für ein schmackhaftes Essen im Hof zu Wil.

Ebenfalls einen Gutschein bekam Kassier Markus Blumer, der als Kassier zurücktritt. Auch Sandro Furter, der im Ausland weilt, legt sein Amt als Juniorenobmann nieder. In einer Ersatzwahl rückten Sina Wöcke, Tamara Flammer und Stefan Kobelt nach – der Rest des Vorstands aufgrund der zweijährigen Amtsperiode noch für ein weiteres Jahr bestätigt.

Ich leite nur die Sitzungen. Den Rest erledigen die anderen Vorstandsmitglieder

Werner Kobelt, Präsident UHC Black Barons Wil

Das Gremium wird in naher Zukunft wohl weitere Veränderungen erfahren: Werner Kobelt hat angekündigt, sich an der nächsten GV höchstens für eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren zur Verfügung zu stellen. Es sei ihm aber auch Recht, wenn bereits vorher eine Nachfolgelösung erreicht werden könne. Ausserdem stellte Sponsoringchef Christof Hodel seinen Rücktritt in Aussicht, da mit Stefan Kobelt ein Nachfolger bereitsteht, der sich im nächsten Jahr die Aufgabe mit Hodel teilt.

Die Mitglieder kamen in den Genuss von zwei Zückerchen: Der Mitgliederbeitrag wird einmalig gesenkt, da wegen Corona auf Vieles verzichtet werden musste. Ausserdem erhalten alle Mitglieder einen neuen Trainer auf Kosten des Vereins.

Wil im Steet Floorball Fieber

Der UHC Black Barons Wil und der UHT Hot Shots Bronschhofen haben sich beim Verband Swiss Unihockey erfolgreich um ein Outdoor-Unihockeyfeld in Wil beworben. Dieses wird vom 14. Juni – 4. Juli bei der Sportanlage Klosterweg aufgestellt und steht sowohl Schülerinnen und Schülern sowie der Öffentlichkeit und den Unihockeyvereinen zur Verfügung.

Was für eine Kulisse bei der Sportanlage Klosterweg in Wil!

Wil im Street-Floorball-Fieber lautet die Devise für den Sommer 2021. Der Verband Swiss Unihockey will eine neue Form von Unihockey bekanntmachen: Street Floorball unter freiem Himmel. Zu diesem Zweck konnten sich die Vereine um Zeitfenster bewerben, während derer sie von Swiss Unihockey eine solche Outdoor-Unihockey-Anlage gratis zur Verfügung gestellt bekommen. Dem UHC Black Barons Wil und den Hot Shots Bronschhofen ist es gelungen, ein Feld für Wil zu bekommen: Vom 14. Juni – 4. Juli wird es bei der Sportanlage Klosterweg nutzbar sein.

Für den Auf- und Abbau sowie für den Betrieb sind die beiden Vereine verantwortlich, die Stadt Wil hat grosszügiger Weise den Boden zur Verfügung gestellt. Tagsüber ist das Feld primär für den Sportunterricht der Schulen angedacht, frühabends steht es der breiten Öffentlichkeit und abends den beiden Vereinen für Trainings zur Verfügung. Zusätzlich kann die Öffentlichkeit das Feld an Mittwochnachmittagen und am Wochenende nutzen. Die Black Barons und die Hot Shots haben einen Nutzungsplan erstellt, der auf den Vereinswebseiten angeschaut werden kann. Zudem planen die Black Barons, betreute Schnuppertrainings durchzuführen. Sobald diese Daten bekannt sind, werden sie auf der Webseite des Vereins veröffentlicht.

Völlig frei bei der Spielform

Das Feld kann grundsätzlich bei jeder Witterung genutzt werden, selbst bei nassen Bedingungen sollte der Belag nicht gross rutschig sein. 20 Schläger und 50 Bälle sind beim Feld in einer abschliessbaren Kiste deponiert. Dieses Material steht den Schulen jederzeit zur Verfügung. Die Öffentlichkeit kann das Material benutzen, wenn Vertretende der Vereine anwesend sind, ansonsten muss die Ausrüstung selbst mitgebracht werden. Die Vereine bitten darum, das Material sorgfältig zu behandeln und nichts zu entwenden. Bezüglich der Spielform gibt es keine Vorschriften. Swiss Unihockey empfiehlt Drei-gegen-Drei ohne Torhüter, da die Tore eher klein sind, doch natürlich können die Anwesenden den Spielmodus ganz nach eigenen Vorlieben anpassen.

Wir sind sehr erfreut, mit Street Floorball der Wiler Bevölkerung den Unihockeysport von einer etwas anderen Seite näherbringen zu können.

Urs Notter, Sportchef UHC Black Barons Wil

An dieser Stelle sei auch auf das aktuelle Corona-Schutzkonzept der Stadt Wil hingewiesen: «Der Sportbetrieb mit und ohne Körperkontakt ist in Gruppen bis zu 50 Personen erlaubt, wenn eine Maske getragen oder der erforderliche Mindestabstand von 1.5 m eingehalten wird. Wenn die Kontaktdaten erhoben werden, kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden.» Bei der Anlage werden Plakate mit den aktuellen Schutzmassnahmen aufgehängt. Allerdings verfügen die Vereine nicht über die Ressourcen, um während der öffentlichen Nutzungszeiten die Einhaltung dieser Bestimmungen zu kontrollieren und bitten daher alle Unihockeybegeisterten, die das Feld nutzen wollen, sich trotz der Euphorie eines Outdoor-Felds an die Regeln zu halten.

Die Damen der Black Barons mit ihrem ersten Training auf dem neuen Outdoorfeld.

«Wir sind sehr erfreut, mit Street Floorball der Wiler Bevölkerung den Unihockeysport von einer etwas anderen Seite näherbringen zu können», sagt Urs Notter, Sportchef des UHC Black Barons Wil. Ähnlich tönt es von Seiten der Hot Shots: «Wir freuen uns den Unihockeysport in Form des Street Floorballs für die Wiler Bevölkerung sichtbar zu machen und fiebern spannenden Spielen entgegen», sagt Präsident Stefan Zysset.

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